Dienstunfähigkeit

Hinweis: Zur Verbesserung der Lesefreundlichkeit unserer Website, verwenden wir an einigen Stellen die männliche Form bei Personenbezeichnungen oder personenbezogenen Hauptwörtern (bspw. Lehrer oder Beamte, gemeint sind natürlich auch Lehrerinnen und Beamtinnen). Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Begriffe grundsätzlich für alle Geschlechter gelten und unsererseits keine Wertung enthält.

Hier erfährst du:

Warum eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und Lehrer notwendig ist, was sie ungefähr kostet und was es mit der Versorgungslücke beim Ruhegehalt auf sich hat.

Wegweiser

Auf die Schnelle:

  • Die Absicherung für Beamte und Lehrer soll sowohl Dienstunfähigkeit (DU) als auch die Berufsunfähigkeit absichern.
 
  • Bei Dienstunfähigkeit zahlt der Dienstherr seinen Beamten ein Leben lang ein Ruhegehalt. Allerdings nicht sofort, sondern erst nach 5 Jahren Dienstzeit.
 
  • Gerade am Anfang der Laufbahn sind junge Beamte und Lehrer nicht ausreichend abgesichert, denn die Höhe der Zahlung richtet sich nach der bisherigen Dienstzeit.
 
  • Die Prämien für eine Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte variieren stark.
 
  • Gerade für die Beantwortung der Gesundheitsfragen für eine Dienstunfähigkeitsversicherung, sowie für die Auswahl des richtigen Tarifes sollte man sich von einem unabhängigen Experten für Beamte und Lehrer beraten lassen.

Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine spezielle Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte und Lehrer. Das bedeutet, dass der Beamte nicht nur im Fall einer Berufsunfähigkeit, sondern auch bei Dienstunfähigkeit abgesichert ist. Beide Begriffe unterscheiden (Genaueres zu den Unterschieden ist weiter unten zu lesen) sich nämlich voneinander. Es kann beispielweise sein, dass der Dienstherr seinen Beamten im Falle einer Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt, obwohl er laut Bestimmungen der Versicherung noch gar nicht berufsunfähig ist. Eine einfache Berufsunfähigkeitsversicherung würde dann nicht leisten und eine monatliche Rente auszahlen,  deswegen gibt es die Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte. 

Ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Das lässt sich eindeutig mit “ja” beantworten. Vorzeitiger Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit ist hier das Stichwort. Beamte können nämlich auch dienstunfähig erklärt werden, wenn Sie nicht vollständig berufsunfähig sind. Daher ist eine Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte und Lehrer unverzichtbar, damit auch bei Dienstunfähigkeit geleistet wird. Stichwort Rente: Beamte zahlen auch nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und erhalten somit vom Staat auch keine Erwerbslosenrente.

Wenn man auf Lebenszeit verbeamtet ist, hat man zwar einen Anspruch auf Ruhegehalt, allerdings erst nach 5 Dienstjahren. Zu dem richtet sich die Höhe der Leistung der Dienstunfähigkeitsversicherung nach den geleisteten Dienstjahren des Beamten. Gerade am Anfang ist die Leistung hier nicht ausreichend. Beamte auf Widerruf (gemeint sind angehende Lehrer also Referendare) oder auf Beamte auf Probe haben gar keinen Anspruch auf Ruhegehaltszahlungen.

Vorteile einer Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte:

  1. Die Versorgungslücke zum Ruhegehalt wird geschlossen.
  2. Auch Beamtenanwärter (Beamte auf Widerruf (Referendare) und Beamte auf Probe) können Ihre Arbeitskraft absichern.
  3. Je früher gestartet wird um so günstiger sind die Prämien für die Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und Lehrer.

Diese Versicherer werden empfohlen:

Wie bei jeder Versicherung gibt es verschiedene Anbieter, die einer Absicherung des gewünschten Bereiches anbieten. Beispielhaft für die Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und Lehrer zu nennen sind hier:

DBV

Die Bayerische

Nürnberger

Am Ende kommt es auf deine individuelle Situation an, welcher Versicherer und welcher Tarif für eine Dienstunfähigkeitsversicherung am Besten zu dir passt. Nicht nur das Preis-/Leistungsverhältnis sondern auch die Versicherbarkeit auf Grund deines Gesundheitszustandes müssen abgewogen werden. Bei all den verschiedenen Versicherungen und Anbietern kommt man schnell durcheinander. Gerne unterstützen wir dich!

"Je früher man sich seine Gesundheit sichert, um so wahrscheinlicher kann man seinen Wunschtarif abschließen. Auch bei Vorerkrankungen unterstützen wir euch bei der Suche nach der besten Lösung!"
Dienstunfähigkeit 1
Swen Kasten
Zertifizierter Beamtenberater

Die Diensthaftpflichtversicherung ist am Anfang der Laufbahn als Beamter und Lehrer unverzichtbar:

Gerade Beamte auf Widerruf (Referendare) und als Beamte auf Probe sind bei Dienstunfähigkeit besonders gefährdet, denn einen Anspruch auf Ruhegehalt gibt es nicht! Deswegen ist die Absicherung der eigenen Arbeitskraft für angehende Beamte und Referendare besonders wichtig. Zu beachten ist weiterhin, dass sich die Höhe des Ruhegehaltes für Beamte auf Lebenszeit nach den geleisteten Dienstjahren richtet. Gerade am Anfang der Laufbahn ist die Versorgungslücke besonders groß. Im Worst-Case-Szenario wird man bei Dienstunfähigkeit gänzlich ohne Leistung entlassen.

Dienstunfähigkeit vs. Berufsunfähigkeit

Aus dem Beamtenversorgungsgesetz lässt sich Folgendes entnehmen:

“Die Beamtin oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig ist.”

oder

“Als Dienstunfähig kann auch angesehen werden, … wenn er innerhalb von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan hat und keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer 6 Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist.”

Unterschiede zwischen Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit

 BerufsunfähigkeitDienstunfähigkeit
GrundlageBedingungen des Versicherungsvertrages, damit unveränderlich während der gesamten VertragslaufzeitGesetzliche Regelungen in den Beamtenversorgungsgesetzen, bedeutet dass der Gesetzgeber während Dienstzeit Änderungen vornehmen kann
LeistungsauslöserLeistung ab bedingungsgemäßer Einschränkung der Berufsunfähigkeit, i.d. R. 50%Versetzung aus dem Dienst wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand aus medizinischen Gründen.
Wer stellt fest?Behandelnder Arzt oder ein vom Versicherer beauftragter ArztEntscheidung des Dienstherren aufgrund eines amtsärztlichen Gutachtens
PrognosezeitraumAbhängig von den Versicherungsbedingungen, i.d.R. 6 MonateKeinen fester Prognosezeitraum definiert

Die Versorgung bei Dienstunfähigkeit ist Statusabhängig

Wie wir oben schon beschrieben hatten, ist deine Versorgung eines Beamten immer vom Status abhängig:

Beamte auf Widerruf (BaW)Beamter auf Probe (BaP)Beamter auf Lebenszeit (BaL)
  • Diesen Status haben Beamte, die sich in der Ausbildung befinden
  • Die Dauer beträgt je nach Funktionsebene bis zu 3 Jahre
  • Nach abgeschlossener Ausbildung folgt in der Regel das Beamtenverhältnis auf Probe
  • Dieser Status dauert zwischen einem halben Jahr und maximal fünf Jahren
  • Nach Ablauf der Probezeit folgt die Verbeamtung auf Lebenszeit

Versorgung bei verschiedenen Ursachen der Dienstunfähigkeit

StatusKrankheitFreizeitunfallDienstbeschädigungDienstunfall
Beamter auf WiderrufEntlassungEntlassungUnterhaltsbeitragUnterhaltsbeitrag
Beamter auf ProbeEntlassungEntlassungUnfallruhegehaltUnfallruhegehalt
Beamter auf LebenszeitMindestversorgung (nach einer Wartezeit von insg. 60 Monaten)

Hier verbergen sich die größten Risiken für angehende Lehrer (Referendare) und Beamte. Als Beamter auf Widerruf, bzw. auf Probe droht bei Dienstunfähigkeit durch einen Freizeitunfall oder eine Krankheit, die in keinem Zusammenhang zur Tätigkeit steht, die Entlassung.

Das bedeutet, dass der Beamte auf Widerruf, bzw. auf Probe tatsächlich aus dem Dienst entlassen wird, und keinerlei versorgungsrechtliche Ansprüche genießt. Er wird in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert für die Zeit, die der Beamte seinen Dienst geleistet hat und hat evtl. Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Hier muss aber auch eine Wartezeit erfüllt sein (in den letzten fünf Jahren vor der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge gezahlt worden sein, oder man muss mindestens fünf Jahre versichert gewesen sein.).

Die Nachversicherungszeit wird zwar angerechnet, langt aber gerade bei Beamten auf Widerruf, die über den ersten Bildungsweg kommen oftmals nicht um Ansprüche auszulösen. Das macht eine Dienstunfähigkeitsversicherung so essentiell.

Die Arten der Dienstunfähigkeitsklausel

Es wird zum oben gesagten sogar noch ein bisschen komplizierter. Es gibt nicht nur unterschiedliche Tarife und Versicherer, es gibt sogar noch unterschiedliche Arten der Dienstunfähigkeitsklausel. Was es damit auf sich hat, und inweifern sich die einzelnen unterscheiden möchten wir euch anhand einer kleinen Tabelle aufzeigen:

“Echte” Dienstunfähigkeitsklausel“Unvollständige” Dienstunfähigkeitsklausel“Unechte” Dienstunfähigkeitsklausel

Der Versicherer hält sich 1:1 an die Entscheidung des Dienstherren und nimmt keine eigene Prüfung vor.

Eine echte DU-Klausel könnte wie folgt klingen:

“Bei Beamten des öffentlichen Dienstes gilt die Versetzung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit bzw. die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit.”

Der Versicherer hält sich zwar an das Votum des Dienstherren, beschränkt das aber auf die Versetzung in den Ruhestand. Damit sind Beamte auf Widerruf und Beamte auf Probe vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Ein Beispiel für eine unvollständige DU-Klausel:

“Bei Beamten des öffentlichen Dienstes gilt die Versetzung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als vollständige Berufsunfähigkeit”

Die unechte DU-Klausel ist inhaltlich auf den ersten Blick schwer von der echten DU-Klausel zu unterscheiden. Das Wort “und” macht hier den Unterschied, denn dadurch ergeben sich 2 Leistungsauslöser:

  • Die Versetzung in den Ruhestand bzw. die Entlassung
  • Dienstunfähigkeit, infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls – deren Prüfung sich nicht an der Entscheidung des Dienstherrn orientiert, sondern vom Versicherer selbst geprüft werden kann

Ein Beispiel für eine unechte DU-Klausel:

“Berufsunfähigkeit liegt auch vor, wenn die versicherte Person als Beamter infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls zur Erfüllung ihrer Dienstpflicht dauernd unfähig (dienstunfähig i.S.d. für den Versicherten geltenden Beamtengesetzes) ist und wegen der Dienstunfähigkeit aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses ausschließlich infolge ihres Gesundheitszustandes entlassen oder in den Ruhestand versetzt wird.”

Neben der allgemeinen Dienstunfähigkeit, gibt es noch eine spezielle Dienstunfähigkeit. Diese sieht auf den ersten Blick gar nicht so anders aus, als die allgemeine Dienstunfähigkeit, hat allerdings weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen. Hier ein Beispiel für eine Formulierung aus dem Bundespolizeibeamtengesetz, die speziell Beamte der Bundespolizei betrifft:

“(1) Der Polizeivollzugsbeamte ist dienstunfähig, wenn er den besonderen gesundheitlichen Anforderungen für den Polizeivollzugsdienst nicht mehr genügt und nicht zu erwarten ist, dass er seine volle Verwendungsfähigkeit innerhalb zweier Jahre wiedererlangt (Polizeidienstunfähigkeit), es sei denn, die auszuübende Funktion erfordert bei Beamten auf Lebenszeit diese besonderen gesundheitlichen Anforderungen auf Dauer nicht mehr uneingeschränkt.”
 
Was das konkret bedeuten kann, verdeutlicht ein Beispiel:
 

Der Verlust eines Zeigefingers (Schießfinger) bei einem Soldaten oder einem Polizisten wäre kein alleiniger Leistungsauslöser nach dem Berufsunfähigkeitsbegriff. Auch nach dem allgemeinen Dienstunfähigkeitsbegriff würde wohl keine Leistungspflicht ausgelöst werden, da der Dienstherr den Beamten vermutlich nicht wegen allgemeiner, sondern spezieller Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzen, bzw. im Innendienst weiter einsetzen würde.

Mit einer speziellen Dienstunfähigkeitsklausel wäre die Versorgungslücke hier geschlossen.

Zielgruppe hierfür sind Beamte des Vollzugsdienstes, also

    • Polizisten
    • Feuerwehrleute
    • Soldaten
    • Justizvollzugsbeamten

 

Seit der Föderalismusreform von 2005 liegt die Gestaltung der Beamtenversorgungsgesetze in den Händen der jeweiligen Dienstherren. Hier haben sich über die Zeit einige Unterschiede entwickelt, gerade im uniformierten Bereich. So hat bei weitem nicht jede Landesregierung spezielle Regelungen für ihre Beamten aus den Bereichen Polizei/ Feuerwehr und Justizvollzug aufgestellt. Gibt es keine spezielle Regelung, so wird eine Dienstunfähigkeit nach den Maßstäben der allgemeinen Dienstunfähigkeit geprüft. Damit kann auf eine spezielle Dienstunfähigkeit verzichtet werden. Welcher Dienstherr welche Regelungen getroffen hat, gilt es im Einzelfall zu prüfen.

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Die Versorgungssituation für Beamte 2024

Wenn ein Beamter aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt wird, erhält er keine Rente, sondern ein sogenanntes Ruhegehalt – allerdings hat man darauf i. d. R. erst nach einer 5-jährigen Wartezeit einen Anspruch. Konkret:
Junge Beamte erhalten bei Eintritt der Dienstunfähigkeit in den ersten Berufsjahren kein Ruhegehalt! Das Ruhegehalt für Beamte auf Lebenszeit steigt mit jedem Dienstjahr an und erreicht nach 40 Jahren 71,75 % des letzten ruhegehaltsfähigen Gehalts – ein beachtliches Niveau, das jedoch meist erst kurz vor dem Pensionsalter erreicht wird. In der Zeit davor ist die gesetzliche Absicherung bei Dienstunfähigkeit deutlich geringer und die Versorgungslücke entsprechend groß (Mindestversorgung). Vor dem Hintergrund der derzeitigen Staatsfinanzen weiß zudem niemand, ob dieses hohe Niveau auch zukünftig erhalten bleibt.

2010 wurde die Höhe des Ruhegehalts für Beamte nach 40 Dienstjahren bereits von 75 % auf jetzt 71,75 % abgesenkt!

Und: es muss wie Arbeitslohn in voller Höhe versteuert werden.

Kosten Dienstunfähigkeitsversicherung Lehrer

Je früher man mit der Absicherung beginnt, umso geringer sind die Kosten. Allerdings muss man sagen, das die Kosten nur individuell betrachtet werden können. Faktoren, die die Prämie der Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und Lehrer beeinflussen, sind zum Beispiel die gesundheitliche Situation, das gewünschte Versicherungsalter und die Höhe der abgesicherten Rente. Exemplarisch möchten wir ein paar Musterbeispiele anführen:

Studentin Lehramt Gymnasium

33,75 Monatlich
  • inkl. DU-Klausel

Studentin (24) mit einer monatlichen Rente von 800€ bis zum Alter 65.

Lehrer an einer Realschule

52,53 Monatlich
  • inkl. DU-Klausel

Realschullehrer (32) mit einer monatlichen Rente von 1000€ bis zum Alter 65.

Lehramtsanwärter Grundschule

43,69 Monatlich
  • inkl. DU-Klausel

 Beamtin auf Widerruf (24) mit einer monatlichen Rente von 1000€ bis zum Alter 65.

Dienstunfähigkeit für Lehrer, darauf kommt es an:

Am Wichtigsten bei einer Arbeitskraftabsicherung für Beamte und Lehrer ist das Vorhandensein einer Dientunfähigkeitsklausel bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Warum haben wir oben bereits erläutert. Weiterhin sollten vor dem Abschluß die Versicherbarkeit im Hinblick auf den eigenen Gesundheitszustand genaustens geprüft werden. Gegebenenfalls solltet ihr mit einem Experten eine Anonyme Risikovoranfrage machen.

Auch solltet Ihr darauf achten, dass eure Versicherungen (das gilt für alle, nicht nur für die Dienstunfähigkeitsversicherung) Möglichkeiten zur Anpassung bietet, den euer Leben verläuft nicht linear, so sollte es eure Versicherung auch nicht sein!

Extra für Dienstanfänger und angehende Lehrer

Für Referendare und Dienstanfänger gibt es häufig Sondertarife für eine Dienstunfähigkeitsversicherung mit einer besonderen Preis/ Leistungsausgestaltung.

Genau hinschauen sollte man bei Versicherungen mit Kombimodellen, wo eure Arbeitskraftabsicherung mit einem Altersvorsorgevertrag verknüpft wird. Hier solltet ihr ganz genau hinschauen, und euch sicher sein, dass ihr das Produkt verstanden habt und es als Transparent erachtet.

Häufig sind die Kosten hier um einiges höher, als bei einer Einzelvertragslösung!

Fazit zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte

Unter gewissen Umständen sind Beamte und Lehrer bei Dienstunfähigkeit über Ihren Dienstherren abgesichert, allerdings nur als Beamter auf Lebenszeit und mit mindestens 5 aktiven Dienstjahren. Eine Versorgungslücke zwischen Ruhegehalt und regulärem Einkommen bleibt trotzdem bestehen. Je weniger Dienstjahre, umso größer die Lücke. Lehrer (und Beamte) sollten diese Lücke mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel schließen.

Da das Thema sehr umfangreich ist und man hier schnell Fehler machen kann, raten wir euch, euch von einen Experten für den öffentlchen Dienst beraten zulassen.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer: Häufige Fragen

Die Gründe für Dienstunfähigkeit sind denen für Berufsunfähigkeit sehr ähnlich:

Dienstunfäigkeitsversicherung

Unter gewissen Umständen zahlt der Dienstherr Ruhegehalt. Hierfür muss man jedoch auf Lebenszeit verbeamtet sein und mindestens 5 aktive Dienstjahre vorweisen. Die Versorgungslücke zum gewohnten Einkommen bleit in der Regel erheblich.

Bei so einer durchgeführten Voranfrage anonymisieren wir dein Gesundheitsprofil und schicken es an alle in Frage kommenden Versicherungen. Die Versicherer prüfen dann, ob und zu welchen Konditionen sie dich mit deiner Gesundheitshistorie versichern können.

Wenn wir alle Feedbacks bekommen haben, arbeiten wir die Daten für dich auf und finden gemeinsam die Versicherung, die am besten für dich passt.

Wenn Ihr in der Vergangenheit gesundheitliche Probleme hattet, und diese Art der Voranfrage nicht nutzt und euer Antrag auf eine Versicherung bei Versicherer XZY nicht akzeptiert wird, kann es in der Zukunft ungleich schwieriger werden, Versicherungsschutz zu erhalten!

Auch dieser Service ist bei uns kostenfrei!

Calix Die Lehrerberater sind zertifizierte Experten mit der Erfahrung aus über 2000 Lehrerberatungen.

Calix Die Lehrerberater analysieren und prüfen jedes Produkt auf Herz und Nieren bevor wir es dir vermitteln.

Calix Die Lehrerberater informieren dich transparent und immer auf Augenhöhe.

Calix Die Lehrerberater begleiten dich dein gesamtes Beamtenleben, egal ob Student, Referendar oder fertiger Lehrer.

Calix Die Lehrerberater ist 100% unabhängig, wir handeln immer in deinem Interesse, nicht in dem einer Bank oder Versicherung.

Calix Die Lehrerberater ist immer für dich da, unser Service endet nicht mit dem Vertragsabschluss. Egal ob Rechnungseinreichung oder Unterstützung bei einem Schadenfall , wir sind dein erster Ansprechpartner.

Calix Die Lehrerberater sind flexibel. Wir beraten dich so , wie es für dich am Besten ist. Digital, telefonisch oder persönlich in einem unserer Büros.

Einfach.Clever.Calix

Auch bei Online-Abschlüssen zahlst du eine Provision. Sie werden häufig nicht ausgewiesen ,sondern sind in deinem Tarif mit “drin”, etwa indem es in den Tarif eingepreist wird.

Vor allem bei der privaten Krankenversicherung bieten die Versicherungsunternehmen keine provisionfreien Tarife oder ähnliches an.

Zwar kannst du einen Vertrag im Internet abschließen, allerdings wird die Prämie der Versicherung die gleiche sein, als wenn du den Vertrag über uns abschließt. Bei Online-Abschlüssen verzichtest du allerdings auf unsere umfassende Beratung. Häufig kommt es dann vor, dass du eine günstige Versicherung gewählt hast, die aber nicht ideal zu deinen Bedürfnissen passt. Auch ist die korrekte Beantwortung von Gesundheitsfragen ohne profesionelle Hilfe häufig mit Schwierigkeiten und Risiken verbunden. Denn wenn dir hier (auch ungewollte) Fehler unterlaufen, kann es sein, dass dein Versicherungsschutz erlischt oder für nichtig erklärt wird. Das kann in natürlich in vielerlei Hinsicht problematisch werden.

Natürlich endet unser Service nicht nach dem Vertragsabschluss! Wir begleiten dich weiter und stehen dir bei allen Fragen oder Veränderungen als erste Ansprechpartner zur Verfügung.

Egal, ob es um die Meldung eines Schadenfalles, um die Einreichung von Rechnungen bei der Krankenkasse oder Beihilfestelle, oder um die Veränderung deines Versicherungsschutzes geht (zum Beispiel bei einem Umzug oder Änderung deines Bedarfs).

Wir sind für dich da und helfen dir weiter!

Der Versicherungsmakler ist freier Unternehmer und hinsichtlich der Versicherungsgesellschaften ungebunden.

Er ist kein Vertreter oder Beauftragter einer Gesellschaft, hat also keinen Dienst- oder Vermittlervertrag. Ein Versicherungsmakler hat Kooperationsverträge mit vielen verschiedenen Gesellschaften.

Um die für dich passende Versicherungslösung zu finden, steht dem Makler also nahezu der gesamte Versicherungsmarkt zur Verfügung. Für seine Beratungs- und Vermittlungstätigkeit erhält er eine Courtage von den Versicherungsunternehmen. Anders als alle anderen Vermittler steht der Makler auch rechtlich auf der Seite des Kunden. Nur so kann er dessen Interessen auch wirklich vertreten.

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…da die Versicherer durch uns als Versicherungsmakler u. a. eigene Vertriebskosten sparen (z. B. gesellschaftseigene Vertreter, Banken, Werbung, Onlinevergleichsportale), ist es branchenüblich, dass die Versicherungsmakler eine sogenannte Maklercourtage erhalten. Euch entstehen neben der regelmäßig zu entrichtenden Versicherungsprämie jedoch keine zusätzlichen Kosten für unser umfassendes Dienstleistungsangebot, sofern nicht separat für bestimmte Leistungen vorab eine Servicepauschale oder Honorar vereinbart wurde.

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